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Nur wenige Tage später wurde auch ein weiterer Tarifvertrag unterzeichnet, diesmal für Leiharbeitnehmer in der Branche. Ihr Unternehmen kann jedoch auch unter die Regeln eines Tarifvertrags fallen, wenn Sie im Zusammenhang mit einer Fusion oder Übernahme Tätigkeiten und Arbeitnehmer erworben haben, die unter einen Tarifvertrag fallen, und Sie die Gelegenheit nicht genutzt haben, bei Unternehmensübertragungen auf den Tarifvertrag nach dem dänischen Arbeitnehmerrecht zu verzichten. Im Jahr 2009 in der serbischen Hauptstadt Belgrad OAO LUKOIL und die IATUO LUKOIL unterzeichnete das Abkommen für die ausländischen Organisationen der LUKOIL Group.It wurde von Vagit Alekperov, der Präsident von OAO LUKOIL Georgy Kiradiev, der Vorsitzende des Rates der IATUO LUKOIL unterzeichnet. Diese Veranstaltung wurde die erste in der internationalen Tarifpraxis in ganz Osteuropa und brachte die Sozialpartnerschaft in ausländischen Unternehmen von OAO LUKOIL auf ein neues Niveau. Ziel dieses Abkommens ist es, die Arbeitsbeziehungen zu verbessern und einen menschenwürdigen Ansatz für Produktionstätigkeiten zu entwickeln, der die bestmöglichen Bedingungen und den sozialen Schutz der Arbeitnehmerrechte und -interessen der Inproduktion und anderer Tätigkeiten ausländischer kontrollierter Organisationen bietet. Außerdem beseitigt sie weder die Ergebnisse von Tarifverhandlungen und die bestehenden Tarifverträge und ersetzt sie nicht und verstößt nicht gegen die lokale Praxis der Arbeitsbeziehungen, des Austauschs von Informationen, der Problemlösung und der Verhandlungen, sondern ergänzt diese Prozesse. Die Vertragsparteien halten den Abschluss von Tarifverträgen in allen im Ausland kontrollierten Oganisierungen, die dieser Vereinbarung beigetreten sind, für obligatorisch. Diese Tarifverträge sollten die Fragen der Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitsbedingungen, der sozialen Unterstützung der Arbeitnehmer, der Entlohnung und anderer Fragen unter Berücksichtigung der nationalen Rechtsvorschriften abdecken. Die Bedingungen dieses Abkommens sollten die Situation der Arbeitnehmer im Vergleich zu den Bedingungen der nationalen Rechtsvorschriften und des LUKOIL-Sozialgesetzbuchs nicht verschlimmern. Neue nationale und internationale normative Rechtsakte sowie obligatorische sektorale und nationale Tarifverträge, die während der Geltungsdauer der Vereinbarung und der Verbesserung der sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen der Arbeitnehmer erlassen wurden, verlängern die Anwendung der entsprechenden Punkte des Abkommens ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens. Wenn ein nationaler und internationaler normativer Rechtsakt die Bedingungen der Arbeitnehmer verschlimmert, sollten die Bestimmungen des Abkommens gelten. Martin Kannegiesser, Vorsitzender der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall), empfahl in einer Presseerklärung anderen Tarifverhandlungsregionen, die Bestimmungen des Pilotvertrages in Baden-Württemberg zu übernehmen. Er forderte auch ein Ende der politischen Debatte über die Einführung eines nationalen Mindestlohns für Leiharbeit, da zwei neue Vereinbarungen Leiharbeitnehmern eine bessere Bezahlung und die Aussicht auf eine Aufnahme als festangestelltes Personal garantierten.

Bei der jüngsten Tarifrunde in der deutschen Metall- und Elektroindustrie standen vier Themen auf der Tagesordnung der Sozialpartner; Löhne, Leiharbeit, Lehrlinge und demografischer Wandel. Bei der Anwaltskanzlei NJORD verfügen wir über umfangreiche Erfahrung in der Rechtsberatung im Zusammenhang mit Tarifverträgen. Wir unterstützen Sie, indem wir Ihnen einen Überblick über die Bedingungen Ihrer Mitarbeiter geben. Unsere Anwälte beraten sowohl zu den Rechten, die sich aus einem Tarifvertrag ergeben, als auch zu rechten, die sich aus anderen Ländern ergeben. Die Ölgesellschaft LUKOIL übt heute ein dreistufiges System der Sozialpartnerschaft aus, das das Sozialgesetzbuch von OAO LUKOIL, die Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaftsverband und die Tarifverträge bei LUKOIL-Unternehmen umfasst. Die Interaktion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den Organisationen der LUKOIL-Gruppe beruht auf den Grundsätzen der Sozialpartnerschaft, die auf gegenseitigem Respekt und Der Berücksichtigung der Interessen der Parteien beruhen. Die sozioökonomischen und arbeitspolitischen Fragen der Unternehmen werden in Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaftsausschüssen sowie in Verhandlungen zwischen dem Rat der IATUO und der Unternehmensleitung geregelt.